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Sommerpause? Nicht mit uns – das Blog-Update für den Sommer 2013

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Nach Monaten der Stille kommt endlich wieder ein Update von uns.
Schließlich ist über den Sommer hin viel passiert, was wir euch natürlich nicht vorenthalten wollen. In der Merseburger Straße 102/104 sind die Arbeiten weiter vorangegangen, alle bauten fleißig. Deshalb konnten die Holzarbeiten dort fast abgeschlossen werden, und in den einzelnen Zimmern wurden bereits die ersten „Einrichtungsarbeiten“ getätigt. In der Georg-Schwarz-Straße 11 hingegen wurde noch fleißig am Holz gewerkelt, dort gab es noch einiges zu tun. Außerdem wurden Zu- und Abwasserrohre verlegt, eine Arbeit, die zum Teil auch noch in den Häusern der Merseburger Straße anstand. Im Juli hat die Georg-Schwarz-Strase 11 übrigens Zuwachs bekommen, sechs Erwachsene und zwei Babys/Kleinkinder verstärken seitdem tatkräftig die Hausgruppe.

Darüber hinaus ging es dann um den Anschluss des Hinterhauses. „Bagger fahren!“, war hier das Stichwort, um die Leitungen quer über den Hof unter der Erde zu legen. In gemeinschaftlichem Arbeitseinsatz war diese Aufgabe in zwei Tagen erledigt, und wurde bei einem gemeinsamen Abendessen gebührend gewürdigt. Im Erdgeschoss des Gebäudes möchte das Café Kaputt einziehen, und benötigte natürlich ebenfalls Strom und Wasser. Der Verein leben.lernen.leipzig e.V. wird in Zukunft in den Räumlichkeiten eine offene Selbsthilfewerkstatt anbieten. Dort können dann alle ihre Habseligkeiten mit fachkundiger Anleitung reparieren, anstatt sie wegzuwerfen. Auch ein weiterer Verein bereichert die gemeinsamen Flächen und lässt sie ergrünen: gemeinsam grün e.V. bepflanzt unsere Höfe! Und zieht beizeiten in die Ladenfläche der „Merse 102“, um erst einmal Material zu lagern.

Damit allerdings unsere ganzen Bauvorhaben auch weiterhin gut laufen können, ist durchgehend ziemlich viel Organisatorisches zu bereden. Nach langen Überlegungen und Berechnungen zur Heizlast der einzelnen Räume in der Georg-Schwarz-Straße 11 ist nun klar, welche Heizung benötigt wird. Etwas weniger klar ist hingegen (noch) die Finanzierung. Mit den Heizlastberechnungen können wir uns nun jedoch an die detaillierte Beantragung des angestrebten Bank- und v.a. KfW-Kredites machen. Dass das nicht an einem Nachmittag erledigt ist, dürfte verständlich sein…

Heizungen brauchen natürlich auch Anschlüsse und Energie, weshalb die Elektrifizierung uns weiterhin beschäftigt. Die genauen Planungen dafür sind in den Wohnungen der „Merse “ zum Teil abgeschlossen bzw. bereits umgesetzt.

Um die rechtlichen Grundlagen des Projektes zu verbessern, standen noch weitere Aufgaben an: Pro Haus wurde ein Verein gegründet, Mietverträge mussten formuliert werden und die Buchführung gemacht. Die Arbeitsgruppe Verwaltung hatte also viel zu tun! Zudem nahte der Winter, die Tage wurden kühler und kürzer, so dass es daran ging, die Flächen und Häuser winterfest zu machen. Aufräumen war also das Motto des letzten Arbeitseinsatzes. Doch bis dahin wurde die verbleibende Zeit bestmöglich genutzt und weiter fleißig gebaut. Auch dank der vielen helfenden Hände! Auch wenn wir manchmal das Gefühl haben, dass nichts passiert, lehrt uns der Blick in den stets vollen Container das Gegenteil.

Ein Kommentar

  1. Das ist wirklich ein tolles Projekt. Macht Spaß, da mit zu lesen!

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